Wie genau sieht ein Datensatz mit dem Schwerpunkt auf Mobilität aus, der für die Forschung immer zur Verfügung steht und interdisziplinäre Gebiete miteinander vereint und jederzeit zugänglich ist? Genau dies wollen wir im Projekt Mobility for Saxony aktuell herausfinden und zwar gemeinsam mit den Interessenträger, die später mit den Daten arbeiten könnten.

Doch anstelle nur Anforderungen zu vermuten oder primär ein Fachgebiet zu untersuchen, sammeln wir sie direkt aus den Expertisen von sächsischen Interessenträgern. Jede Fachrichtung bringt ihre eigenen Fragestellungen, Anwendungsfälle und Spezifikationen mit. Genau diese Diversität soll sich später im Mobilitätsdatensatz widerspiegeln.

Ein Blick hinter die Kulissen

Im Augenblick führen wir interne Interviews an unserer Hochschule Mittweida durch, um mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus allen vier Fakultäten in Kontakt zu treten. In persönlichen Gesprächen erhalten wir erste Einblicke, welche Daten für Forschung tatsächlich nach Angaben der Probanden benötigt werden und welche Anforderungen an einen zukünftigen Mobilitätsdatensatz bestehen.

Dabei zeigt sich schon jetzt erste Erkenntnisse: Die Perspektiven unterscheiden sich teilweise deutlich je nach Wissensgebiet und Fakultät und fokussieren dadurch unterschiedliche Themengebiete an. Aber während technische Fachbereiche andere Schwerpunkte setzen als beispielsweise die Geistes- und Sozialwissenschaften, haben alle eines gemeinsam: Sie benötigen hochwertige und möglichst frei verfügbare Mobilitätsdaten, sodass sie jederzeit darauf zugreifen können.

Nun zählt jede Expertise

Die qualitativen Interviews bilden den Auftakt unserer Bedarfserhebung im Projekt MofoSa. Im nächsten Schritt möchten wir möglichst viele Stimmen aus ganz Sachsen einbeziehen.

Aus diesem Grund läuft derzeit unsere quantitative Umfrage, die sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von rund 30 Hochschulen und Universitäten in Sachsen richtet. Ziel ist bei dieser Umfrage ist es, die Anforderungen und Anwendungsfälle von möglichst so vielen Fachrichtungen wie möglich zusammenzuführen. Diese können von den Geistes- und Sozialwissenschaften über die Lebens- und Naturwissenschaften bis hin zu den Ingenieurwissenschaften und der Informatik gehen.

Je mehr Perspektiven und Fachgebiete einfließen, desto besser können wir einen Mobilitätsdatensatz entwickeln, der Forschung, Lehre und zukünftige Projekte langfristig unterstützt und sinnvoll für alle Bereiche darstellt.

Machen Sie mit!

Arbeiten Sie an einer Hochschule oder Universität in Sachsen und sind in mindestens einem wissenschaftlichen Fachgebiet tätig? Dann freuen wir uns, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen und Ihre Erfahrungen mit uns teilen. Dadurch können wir einen Datensatz erstellen, der Sie in Ihrem Forschungsvorhaben zukünftig unterstützt.

Die Teilnahme dauert nur etwa 5 bis 10 Minuten und hilft uns dabei, den Mobilitätsdatensatz an den tatsächlichen Bedarfen der Wissenschaft und den Fachgebieten auszurichten. Ihre Antworten fließen direkt in die weitere Entwicklung des Projekts ein und leisten einen Beitrag dazu, einen praxisnahen Mobilitätsdatensatz für Sachsen zu erstellen, der sowohl flexibel als auch robust ist.
Beim Klicken auf den folgenden Link kommen Sie zur genannten Umfrage:

https://mw-survey.hs-mittweida.de/857819?lang=de

Die Teilnahmebedingungen können sie der folgenden Grafik entnehmen:

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